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Zur Stasi-Akte getrampt

Marco vom Team Piggeldy&Frederick ließ uns diese Stasi-Akte zukommen, in der seine Mutter Mitte der 80er-Jahre beim Trampen in der DDR observiert wurde. Ein großartiges historisches Dokument!

Vielen Dank für die Zusendung!Über ähnliches Material freuen wir uns natürlich sehr!

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Auch in der DDR war Trampen weit verbreitet

Zehn Jahre mussten die Menschen in der DDR stellenweise auf ihren Trabant oder ihren Wartburg warten, für Studenten war das eigene Auto folglich ein Ding der Unmöglichkeit. Zug fahren war zwar bei weitem nicht so teuer wie heute (Studenten erhielten 75 % Rabatt), allerdings gab es oft nur sehr ungünstige Verbindungen mit langen Wartezeiten. Die beste und oft einzige Möglichkeit zu reisen hieß also trampen. Es war zwar viel weniger los auf den Straßen als heute, aber die Bereitschaft zum Mitnehmen dafür umso größer. Und der geringe Verkehr hatte auch einen Vorteil: Das Anhalten an einer Autobahnauffahrt war kein Problem. Gefahren gab es nur wenige, auch junge Frauen konnten problemlos alleine trampen. Weiterlesen